WodaTherm

Warmwasserbereiter und Wärmespeicher werden zu Flexibilitätsbausteinen des Netzes

Stromsysteme brauchen neben neuer Erzeugung auch Verbraucher, die sich zeitlich verschieben lassen. Die Internationale Energieagentur nennt Raumheizung, Kühlung und Warmwasser als bislang zu wenig genutzte Flexibilitätsquellen. Dabei geht es nicht um weniger Komfort, sondern darum, Wärme vor dem eigentlichen Bedarf zu erzeugen und zu speichern.

Direkt gespeicherte Wärme entlastet die Batterie

Eine elektrische Batterie kann viele Geräte versorgen. Ein Wärmespeicher ist spezialisierter, arbeitet dafür aber direkt für Warmwasser, Raum- oder Prozesswärme. So bleibt die Batterie für Beleuchtung, Elektronik, Motoren und Backup verfügbar.

Steuerung entscheidet über den Nutzen

Eine gute Regelung berücksichtigt PV-Überschuss, Tarif, erwarteten Wärmebedarf und die physikalischen Grenzen des Speichers. Ein einfacher Timer kann helfen; eine Überschussregelung verhindert jedoch besser, dass gleichzeitig unnötig eingespeist und aus dem Netz geladen wird.

Speichertemperatur, Verluste, Ladeleistung und Erholzeit begrenzen jede Anlage. Ein zu kleines Gerät nimmt eine kurze PV-Spitze nicht auf, ein überdimensioniertes System wird unter Umständen nie sinnvoll geladen. Elektrische und thermische Speicherung sollten deshalb gemeinsam aus dem tatsächlichen Lastprofil geplant werden.


Primärquelle: International Energy Agency · Quellsprache: English · veröffentlicht: 2026-02-06. Dies ist ein eigenständiges WodaTherm™ Briefing und keine Kopie der Quellpublikation.

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